Der   Winter   2010/11   war   wieder   einmal   für   Berliner   und   Brandenburger   Verhältnisse   ungewöhnlich   schneereich.   Anfang Dezember    glaubte    meine    damalige    Frau    einen    Handschuh    im    Schnee    verloren    zu    haben    und    entdeckte    zu    ihrem              Erstaunen einen ziemlich kleinen Igel. Nun war guter Rat gefragt. Zuerst wurde er mit ins Haus genommen und mit Katzenfutter und Wasser bewirtet. Google   lieferte   keine   befriedigenden   Ergebnisse   über   Igelstationen   in   unserem   Umkreis. Niemand war bereit ihn zu übernehmen. Also   fuhren   wir   mit   ihm   zum   Tierarzt.   Dort   wurde   er   mit   einer   Desinfektionslösung   von möglichen   Parasiten   befreit   und   uns    wurde   nahe   gelegt,   ihn   zu   überwintern.   Das   war   gar nicht   so   kompliziert   wie   zuerst   vermutet.   Mit   Katzenfutter   wird   er   auf   ein   Mindestgewicht von 700g gebracht. Das ging erstaunlich schnell. Erst   nachdem   die   Temperaturen   etwas   milder   wurden, kam     der     Igel     mit     einem     Umzugskarton     in     den Geräteschuppen.   In   den   Karton   kam   eine   Styroporkiste mit   einem   Eingangsloch   und   drum   herum   Laub   und Papier. Bei   ca.   +6 o C   gehen   die   Igel   in   den   Winterschlaf.   Auch unser   Igel!   Bis   dahin   achteten   wir   darauf,   dass   immer Wasser   und   Futter   vorhanden   ist.   Er   selbst   polsterte seine   „Höhle“   mit   dem   Laub   aus   und   verstopfte   den Eingang.   Das   war   es   erst   einmal.   Wir   wussten   nicht genau, ob er noch lebte. Erst   als   es   länger   wieder   mild   war,   im   März,   rappelte   es.   Auch   der   Karton   bekam   nun   ein Loch und wurde raus gestellt. Der Igel suchte über Nacht die Freiheit.
Der    Winter    2010/11    war    wieder    einmal für       Berliner       und       Brandenburger Verhältnisse   ungewöhnlich   schneereich. Anfang      Dezember      glaubte      meine damalige     Frau     einen     Handschuh     im Schnee   verloren   zu   haben   und   entdeckte zu   ihrem            Erstaunen   einen   ziemlich kleinen Igel. Nun   war   guter   Rat   gefragt.   Zuerst   wurde er    mit    ins    Haus    genommen    und    mit Katzenfutter und Wasser bewirtet. Google     lieferte     keine     befriedigenden Ergebnisse   über   Igelstationen   in   unserem Umkreis.    Niemand    war    bereit    ihn    zu übernehmen. Also   fuhren   wir   mit   ihm   zum   Tierarzt. Dort         wurde         er         mit         einer Desinfektionslösung     von     möglichen Parasiten   befreit   und   uns    wurde   nahe gelegt,   ihn   zu   überwintern.   Das   war   gar nicht      so      kompliziert      wie      zuerst vermutet.   Mit   Katzenfutter   wird   er   auf ein   Mindestgewicht   von   700g   gebracht. Das ging erstaunlich schnell. Erst   nachdem   die   Temperaturen   etwas   milder   wurden,   kam der   Igel   mit   einem   Umzugskarton   in   den   Geräteschuppen.   In den   Karton   kam   eine   Styroporkiste   mit   einem   Eingangsloch und drum herum Laub und Papier. Bei   ca.   +6 o C   gehen   die   Igel   in   den   Winterschlaf.   Auch   unser Igel!   Bis   dahin   achteten   wir   darauf,   dass   immer   Wasser   und Futter   vorhanden   ist.   Er   selbst   polsterte   seine   „Höhle“   mit dem   Laub   aus   und   verstopfte   den   Eingang.   Das   war   es   erst einmal. Wir wussten nicht genau, ob er noch lebte. Erst   als   es   länger   wieder   mild   war,   im   März,   rappelte   es. Auch    der    Karton    bekam    nun    ein    Loch    und    wurde    raus gestellt. Der Igel suchte über Nacht die Freiheit.
Wie man einen Igel überwintert